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Bertihütte

Der Kreuzbergpaß ist der Ausgangspunkt für die Wanderung zur Bertihütte

Die Bertihütte befindet sich in dem Hochtal in der Mitte des Bildes. Gut zu erkennen ist der Wegverlauf entlang des felsens, welcher später eine Steilrinne empor führt, welche ziemlich exponiert ist.

Die Bertihütte, 1950 m, mitten im wilden Poperakar gelegen.
Diese Wanderung zur Bertiehütte ist ein schöner Hüttenzugang zu der im wilden Poperakar gelegenen Bertiehütte. In Kombination mit der Luhelihütte ergibt sich ein schöner Rundweg. Allerdings setzt die Route absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus und sollte nur bei trockenem Wetter begangen werden.

Ausgangspunkt ist der Kreuzbergpaß 1636 m, von wo wir schöne Ausblicke auf die Poperagruppe und die Rotwand haben. Ein Stück die Straße zurück in Richtung Sexten und dann links ab auf dem Wanderweg 124. Mäßig steil in Kehren empor erreichen wir den Rand einer Skipiste und auf dieser ein kurzes Stück aufwärts, dabei schöne Ausblicke auf den Karnischem Kamm. Der Weg geht bald nach rechts, kurz darauf zweigt links im spitzen Winkel der Weg 124 ab, welchem wir folgen. Hinein in ein kleines Quertal durch Wiesen, an einer Gabelung rechts, passieren wir den Lago dell orso, 1769 m. Meist ist dieser See aber ausgetrocknet und nur in der Rückschau von dem Weg, welcher leicht aufwärts am Hang entlang führt zu erkennen Der Weg führt abwechselungsreich durch Wald und Wiesen, nach gut 45 Minuten erreichen wir den Hof Malga Biscia und kurze Zeit später (nach rund 45 Minuten) die Forc. Pian del Biscia, 1842. Hier treffen wir auf eine alte Kriegsstraße, der kreuzbergpaß war im 1. Weltkrieg hart umkämpft. Hier schöner Ausblick auf die Poperagruppe und zur Rotwand. Wir folgen der Kriegsstraße nach rechts, verlassen sie aber schon kurze Zeit später auf einem kleinen Wanderpfad (Weg 124) nach links). Dies führt leicht abwärts an einer Felswand entlang, ist aber problemlos. Danach beginnt aber das kniffeligste Stück. Der Pfad führt jetzt über ein schmales Felsband und erreicht den Beginn einer steilen felsrinne. Diese felsrinne geht es teilweise sehr exponiert hinauf, der Pfad überwindet sehr steil und teilweise über Blockwerk in vielen kehren die Höhenmeter. Diese gesamte Passage dauert rund 30 Minuten und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, bei Nässe oder schlechtem Wetter sollte man diese Route nicht begehen. Nach dem diese Stelle überwunden ist, geht es zur ehemaligen Rif. Sala, 2050 m, dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Hier nun weiter auf Weg 124 an einer Felswand entlang, dieser Weg ist aber problemlos, nur eine etwas luftige Ecke muss passiert werden, sie ist aber mit Drahtseil gesichert. Nun durch latschen auf gutem Weg leicht abwärts, erreichen wir nach rund 2 Std. vom kreuzbergpaß aus das Rif. Berti, 1950 m.. Eine herrliche Felskulisse bietet sich – Rotwand, Neunerkofel, Poperakar und darin in einem kleinem Talkessel das Rif. Bertie.

Man kann den gleichen Weg zurückgehen, was sicherlich die kürzeste Variante ist. Wir bauten die Wanderung zu einer Rundtour aus, bei der keine exponierten Stellen zu passieren sind, denn wir wollten die Felsenrinne nicht unbedingt abwärts passieren. Vom Rif. Bertie folgen wir der Ausschilderung zur Rif. Luheli. Dieser Weg war im Übrigen schon während des Hinweges gut zu erkennen. Der breite Weg führt zwar steil, aber ohne besondere Schwierigkeiten in vielen Kehren abwärts, die Luhelihütte ist während des gesamten Abstieges zu sehen. Nach rund 45 Minuten ist der Abstieg zu Ende und es geht jetzt relativ eben auf breitem Weg zur Luhelihütte, 1568 m, welche wir kurz darauf erreichen. Von der Hütte folgen wir dem Weg 155 (Kreuzbergpaß). Diese führt uns zuerst über eine Wiese und wir erreichen die alte Kriegsstraße, welcher wir nach links folgen, einige Kehren aufwärts, verlassen wir die Straße bei einer Linkskehre auf einem Wanderpfad. Am Berghang durch schattigen Wald geht es auf und ab, wir passieren einen kleinen Wasserfall. Der Weg ist zwar schmal, aber gestuft und geländergesichert. Nach rund 45 Minuten kommen wir auf eine breite Forstpiste. Auf dieser nach links aufwärts. Zuerst durch Wald und später über die Weisen des Kreuzbergpasses, erreichen wir schließlich rund 1 ¼ Std. vom Rif. Luheli entfernt wieder den Ausgangspunkt der Wanderung.

Ausgangspunkt Parkplatz am Kreubergpaß
Dauer
ca. 4 - 4 1/2 Stunden
Anforderungen Die Passage der Felswand und der Steilrinne zwischen der Kriegsstraße und der Salahütte erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist sehr ausgesetzt, ansonsten unschwer,
Wegmarkierung Wanderweg 124 bis Bertihütte, Wanderweg 155 zum Kreuzbergpaß
Höhenunterschiede
Kreuzbergpaß 1535 m
Rif. Sala 2050 m
Rif. Berti 1950 m
Rif. Luheli 1568 m
Einkehrmöglichkeiten Kreuzbergpaß
Rif. Berti
Rif. Luheli
Besonderheiten Beim Kreuzbergpaß auf dem "wilden" Parkplatz rund 300 m vor dem Hotel parken, beim Großparkplatz werden in der Saison Gebühren verlangt
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