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Gesellrunde bei Sexten

Der Gipfel des Innengesells ist mit Kriegsresten aus dem 1. Weltkrieg gespickt.

Der Gratweg zwischen Aussen- und Innegesell führte an der Basis der gut zu erkennenden Schutthalde entlang

Das malerische Gipfelplateau des Aussengesells
Die Gesellrunde ist eine längere und vor allem steile Wanderung. Allerdings ist sie in weiten Teilen unspektakulär, lediglich das Stück zwischen dem Innen- und Außengesell entschädigt für den doch recht steilen Aufstieg – aber das weiß man ja vorher nie.
Ausgangspunkt ist Sexten, 1317 m, Wir überqueren kurz hinter dem Solzer-Museum den Sextenbach und folgen dem asphaltieren Weg gerade (Weg 12 / 12 C). Es geht sehr schön über Wiesen aufwärts, wir kommen an alten Heuhütten und Anlagen für die Heutrockenung vorbei, dabei haben wir auch schöne Aussichten auf das Ortszentrum von Sexten und den Helm. Bald erreichen wir den Wald und folgen dem Forstweg bis zu einer Linksabzweigung von Weg 12C. Nun durch schattigen Wald ohne große Aussichten geht es in Kehren steil bergan, nach rund 1 Stunde erreichen wir wieder einen Forstweg und folgen diesem nach links. Auf einem kleinen Sattel zweigt dann ein Wanderpfad ab (Ausschilderung „Stempelstelle“), diesem folgen wir nach rechts. Es geht durch Baumgruppen und über schöne Almwiesen weiter aufwärts. Teilweise schöne Tiefblicke auf das Tal, aber teilweise scheint der Weg auch kein Ende zu nehmen. Aber nach gut 45 Minuten (rund 2 Stunden von Sexten entfernt) erreichen wir den 2040 m hohen, aber relativ unspektakulären Innengesell. Hinter uns ragt der mächtige Gesellknoten auf, welcher durch seinen Schatten meist für sehr kühle Temperaturen sorgt, auch haben wir schöne Aussichten auf das Fischleintal links von uns. Auf dem Gipfel des Innengesells finden sich zahlreiche Überreste von Bebauung, im 1. Weltkrieg befanden sich hier Stellungen der Österreicher.
Vom Innengesell folgen wir nach rechts einem schmalem Kamm, welcher uns an die Basis der Gesellköpfe bringt. Hier geht es auf einem schotterigen Weg nun abwärts zum Aussengesellsattel, 1980 m. Dies ist das beeindruckendste Stück der Wanderung, wobei aber der Weg doch etwas Vorsicht fordert. Vom Sattel nun nach rechts, aber nicht den ersten Rechtsabzweig („Sexten“ sondern den etwas oberhalb befindlichen nehmend, kommen wir nach wenigen Minuten, insgesamt 15 Minuten vom Innengesell entfernt, am Aussengesell an, 2007 m. Die sanfte, von Baumgruppen durchsetzte Wiesenkuppe lädt zu einer rast ein, von den Bänken haben wir einen schönen Ausblick sowohl auf die Berge hinter uns, wie auch auf das Sextener Tal. nach einer rast geht es weiter, wir folgen zuerst einem Pfad über Wiesen bis zu einer Almsiedlung (mit kleinem See) und dann Weg 12 eine Forststraße relativ problemlos abwärts. Allerdings verlassen wir nach gut 45 Minuten diese Straße nach rechts, Weg 12B und es geht auf schmalem Pfad die Hänge des Aussengesells abwärts. Dieser rund 1 Stunde dauernde Abstieg geht doch ganz schön in die Knie, zieht sich ziemlich in die Länge und ist vor allem langweilig. Aber dann erreichen wir schließlich den Sextenbach und folgen diesem in rund 15 Minuten bis zum Ortszentrum von Sexten, wo diese Wanderung dann wieder endet.

Ausgangspunkt Parkplatz im Ortszentrum
Dauer
ca. 4 -4 1/2 Stunden
Anforderungen lange und teilweise steile Wanderung, vor allem der Abstieg ist sehr lang
Wegmarkierung Weg 12C bis Innengesell, Weg 12 bis Aussengesell, Abstieg Weg 12 und 12B
Höhenunterschiede
Sexten 1317 m
Innengesell 2065 m
Aussengesell 2007 m
Einkehrmöglichkeiten keine
Besonderheiten
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