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Patternkofelumrundung

Der Ausblick während des Aufstieges zum Büllelejoch. Im Vordergrund der Lago di Cangia, dahinter der Patternkofel und hinter dem Patternkofel ist die "Grosse Zinne" der "Drei Zinnen" zu sehen

Die relativ kleine Büllelejochhütte, 2528 m, liegt gut geschütztt in einem kleinem Felsental.

Der klassische "Drei Zinnen Blick" von der Dreizinnenhütte aus. Meist steht die Sonnen aber genau über den Zinnen (von ca. 10 Uhr bis 15 Uhr), so daß selten ein blauer Himmer zu sehen ist.
Die Umrundung des Patternkofel ist eine sehr schöne, unschwere, aber lange Wanderung in der Region der „Drei Zinnen“. Im Gegensatz zu dem viel begangenen Dreizinnenrundweg liegt sie jedoch etwas abseits und ist deshalb nicht so überlaufen.

Ausgangspunkt ist die Auronzohütte am Ende der Mautstraße auf 2320 m. Hier folgen wir dem breitem und fast ebenen Weg 1010 Richtung Lavaredohütte. Beeindrucken führt der Weg an der Basis der Drei Zinnen entlang auf der anderen Seite sind tiefe Taleinschnitte sichtbar. Nach rund 30 Minuten erreichen wir die Lavaredohütte 2344 m und passieren diese, nun kommt der Patternkofel immer mehr in unser Blickfeld. Kurz danach, bei einigen Gebäuderesten verlassen wir den Weg 101 und biegen nach rechts auf den Weg 104 ab. Dieser breite weg bringt uns an den Südhängen des Patternkofel in weiten Kehren abwärts zur Piani de Cangia mit dem gleichnamigen See. Dieser Weg ist nicht so sehr begangen wie der klassische Dreizinnenrundweg, briete aber genauso schöne Ansichten. Vor allem der Blick zurück ist außerordentlich lohnen, zuerst sind nur die mächtigen Felsen des Patternkofels sichtbar, aber nach und nach tauchen dahinter die Drei Zinnen auf, im Süden wiederum bestimmt der Mt. Cengia die Szenerie. Nachdem wir den kleinen See passiert haben und an einem Denkmal des Dolomitenkrieges vorbei sind, beginnt der Aufstieg zum Büllelejoch. Die Piste windet sich in weiten Kehren hinauf, es ist etwas schweißtreibend, da auch kein Schatten vorhanden ist, aber die Ausblicke sind phantastisch. Nach gut 1 ½ Std. von der Lavaredohütte entfernt erreichen wir schließlich das Büllelejoch, 2522 m, mit großer Wegkreuzung. Hier folgen wir rechts der Ausschilderung zur Hütte, zuerst über einen Kamm und dann ein Felsband querend erreichen wir nach wenigen Minuten die gut geschützt liegende Büllelejocjhütte, 2528 m, den höchsten Punkt der Wanderung. Hier haben wir wiederum ganz andere Aussichten – der Einserkofel und Zwölferkofel herrschen hier das Blickfeld. Nach einer Pause zurück zum Büllelejoch.

Vom Büllelejoch ist der weitere Wegverlauf zur Dreizinnenhütte gut einsehbar, auch der Toblinger Knoten ist immer gut sichtbar. Wir folgen einem schmalen Pfad über Geröll sehr steil, aber unschwer abwärts am oberen Rand eines Felsentals entlang, bald wird der Weg flachen und wir queren die Nordhänge des Patternkofel. Rechts ist der Bödensee zu sehen, ein scharfer Kontrast zu den grauen Felsen. Zum Schluss noch durch eine Hochfläche hindurch und nach gut 1 Std. erreichen wir die Dreizinnenhütte, 2405 m, mit dem berühmten Dreizinnenblick. Dieser klassische Anblick der Drei Zinnen ist einfach toll – die Felszacken ragen wie die Reste eines überdimensionalen Gebisses in den Himmel, je nach Sonnenstand bieten sich interessante Lichtspiele. Da die Drei Zinnen hoch über der Langen Alpe thronen und an ihrer Basis mächtige Schutthänge zu sehen sind, verstärkt sich der gigantische Eindruck noch. Der Nachteil dieses herrlichen Panoramas und der hier sehr guten Wege (teilweise sogar für Fahrräder geeignet,) ist aber, dass die Dreizinnenhütte völlig überlaufen ist – wahre Menschenmassen begegnen hier einem. Von der Dreizinnenhütte folgen wir dem Weg 101 zur Auronzohütte. Dabei nehmen wir den oberen Weg, dieser ist nicht so viel begangen wie der untere, aber interessanter und auch etwas anspruchsvoller. Es geht am Westrand des Patternkofels auf einem schmalen Fußpfad entlang. Teilweise ist der Pfad etwas ausgesetzt und erfordert Aufmerksamkeit (die Abzweigungen lassen wir unbeachtet, sie führen zu alten Kriegssteigen in den Patternkofel hinein und erfordern Klettererfahrung). Von dem Weg schönen Aussichten, die Drei Zinnen aus immer anderen Perspektiven, Dreizinnenhütte und Toblinger Rieder, aber auch der Dürrenstein ist gut zu sehen. Nach gut 45 Minuten erreichen wir den Patternsattel, 2454 m, mit alten Kriegsresten. Von hier schöne Aussichten in alle Richtungen, der Patternsattel war früher die grenze zwischen Südtirol und Italien und die ganze Region im 1.Weltkrieg hart umkämpft, deshalb die vielen Überreste Vom Patternsattel bieten sich 2 unschwere Abstiegswege, der Weg auf dem schmalem Fußweg oberhalb ist aber schöner als die Fahrpiste. Dieser Pfad führt in langer Querung hinab zur Lavaredohütte. Von hier aus auf dem vom Hinweg bekannten Weg zurück zur Auronzohütte, welche wir rund 45 Minuten vom Patternsattel entfernt erreichen.

Ausgangspunkt Parkplatz am Ende der Auronzomautstraße bei der Auronzohütte
Dauer
ca. 4 - 5 Stunden
Anforderungen lange, aber unschwere Wanderung
Wegmarkierung Weg 101 (bis Lavaredohütte), Weg 104 (bis Büllelejochhütte, Weg 101
Höhenunterschiede
Auronzohütte 2320m
Lavaredohütte 2344 m
Büllelejoch 2522 m
Büllelejochhütte 2528 m
Dreizinnenhütte 2405 m
Patternsattel 2454 m
Einkehrmöglichkeiten Auronzohütte
Lavaredohütte
Büllelejochhütte
Dreizinnenhütte
Besonderheiten Die Benutzung der Mautstraße kostet 20 Euro, leider ist vor allem die Dreizinnenhütte wegen Ihrer leichten Erreichbarkeit sehr überlaufen
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