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Heimkehrerkreuz - Studelköpfe

Blick auf die Dreischusterhütte und das danebenliegende ehemalige österreichische Festungswerk Plätzwies

Im Endaufstieg zu dem Strudelköpfen mit dem heimkehrerkreuz. Dieses wurde vom Südtiroler Frontkämpferbund als Denkmal für die heimkehrenden Kriegteilnehmer errichtet.

Wieder einmal die "Drei Zinnen" und wieder aus einer anderen Perspektive - diesmal Blick von Westen von den Strudelköpfen aus.

Die Wanderung zum Heimkehrerkreuz auf den Strudelköpfen ist eine unschwere und aussichtsreiche Tour in der Region des Pragser Wildsees.
Die Anfahrt ist allerdings schon etwas abenteuerlich, denn die Mautstraße zum Parkplatz ist teilweise ziemlich schmal und auch nicht immer in gutem Zustand. In der Saison bis 20.09. ist eine Auffahrt mit dem Privatauto auch nur bis 10 Uhr möglich 8Abfahrt jederzeit), danach verkehrt vom Gasthaus Brückele ein Pendelbus. Angekommen am Parkplatz Plätzwies 1970 m, geht es auf einem breiten Fahrweg vorbei am Gasthaus Plätzwies und dem Hotel Hohe Gaisl in einem weiten Bogen fast eben am Rand der Plätzwies entlang. Herrliche Ausblicke auf diese sanfte Wiesenfläche mit kleinen Heuhütten und idyllischen Baumgruppe, unterwegs laden Bänke zum rasten ein. Im Gegensatz zu dieser Idylle steht der massive Felsen des Dürrensteins und die Berge der Seekofelgruppe, welche die Plätzwies umrahmen. Auch wird im weiteren Wegverlauf die Cristallogruppe immer besser sichtbar, welche sich im Süden erhebt. Nach rund 20 Minuten bequemer Wanderung erreichen wir die Dürrensteinhütte, 2040 m am Südrand der Plätzwies, wo die Wiesenfläche steil in das Tal abfällt. Gegenüber der Hütte befindet sich noch relativ gut erhalten das Festungswerk Plätzwies. Diese Festung diente im 1. Weltkrieg als Fort für weit reichende Artillerie und Beobachtungsposten für die schon zu Italien gehörenden angrenzenden Täler. Von der Dreischusterhütte halten wir uns links auf Weg 34. Dieser Weg führt uns sanft in weiten kehren aufwärts, dabei haben wir schöne Ausblicke auf die Plätzwies und den Dürrenstein sowie die cristallogruppe.  Nach dem Überschreiten eines Sattels kommt auch erstmals die Kette der Strudelköpfe ins Blickfeld, deren rechte Erhebung das Heimkehrerkreuz trägt. Der breite Fahrweg erreicht schließlich eine Verzweigung, hier befinden sich ein Kriegerdenkmal und die Ruinen von Unterkünften der Standschützen. Hier verlassen wir den Weg 34, welcher nach links in Höhlensteintal abzweigt und halten uns gerade. Später biegen wir nach links auf einen Pfad ab. Die letzten 20 Minuten sind unschwer, es geht aufwärts zum Gipfel und der Wegverlauf ist klar zu erkennen. Dann stehen wir auf dem Gipfel des  2307 m hohen Strudelkopfes mit dem markanten „Heimkehrerkreuz“.  Herrliche Ausblicke haben wir von hier aus – die „Drei Zinnen“ sind wieder einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen, samt Patternkofel, aber auch die Cadinigruppe  bietet sich in allen Details dar, sogar das Rifugio Fonda Savio ist mit etwas Glück zusehen. Atemberaubend sind auch die Tiefblicke in das Höhlensteintal, auch rückwärts zum Dürrenstein bieten sich interessante Motive.
Nach einer langen pause geht es dann auf dem gleichem Weg wieder zurück zum Parkplatz Plätzwies.

Ausgangspunkt Parkplatz am Ende der Mautstraße vom Gst. Brückele, vom 10.07. - 20.09. ist die Straße nur bis 10 Uhr für Auffahrt offen, danach Bustransfer.
Dauer
ca. 2 1/2 Stunden
Anforderungen leichte Wanderung, aber kaum Schatten
Wegmarkierung Bis zur Dreischusterhütte Weg 37, Danach Weg 34 und Ausschilderung Strudelköpfe / heimkehrerkreuz
Höhenunterschiede
Parkplatz Plätzwies 1970 m
Dürrensteinhütte 2040 m
Strudelköpfe 2307 m
Einkehrmöglichkeiten Gasthaus Plätzwies
Hotel Hohe Geisl
Dreischusterhütte
Besonderheiten Sehenswert ist das zerstörte festungswerk "Plätzwies" gegenüber der Dreischusterhütte
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