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Rifugio Popena

Der Sattelö Sella di Misurina beim Aufstieg. Von hier haben wir herrliche Aussichten in die Cristallogruppe

Der Weg führt dannach in langer Querung über die Schutthänge am Fuße der Pale di Misurina.

Die Übereste des Rif. Popena auf dem pale de Misurina, 2214 m, dem höchsten Punkt der Wanderung. Dies ist ein ideales Plätzchen für eine länbgere Rast
Obwohl der Misurinasee ein touristischer Anziehungspunkt ersten Ranges ist, ist die Bergwelt rund um den See relativ einsam und bietet Tourenmöglichkeiten, welche nicht sehr überlaufen sind. Besonders die Popenarunde ist eine solche, aber sie bietet ein herrliches Naturerlebnis.
Ausgangspunkt ist der Misurinasee, 1752 m, die besten Parkmöglichkeiten finden sich bei der Talstation des Sesselliftes. Auf der anderen Seite des Sees führt neben dem Hotel Lavaredo ein Wanderweg (Weg 224) zuerst über Wiesen und dann durch Wald aufwärts. Bald wird der Weg zu einem schmalem, aber schönen Wanderpfad und führt in weiten Kehren durch niederen Wald und später Latschen an den Hängen der Pale Misurina aufwärts. Dabei haben wir schöne Ausblicke auf den Misurinasee, dessen Trubel wir schon lange hinter uns gelassen haben, die Cadinigruppe und auch zum Monte Piana. Nach gut 1 Std. erreichen wir einen Sattel, den 2140 m hohen Sella de Misurina. Hier wird der Blick frei auf die Cristallogruppe und das wilde Val de Popena, bizarre Felsen bestimmen die Landschaft, wuchtige Berge und gewaltige Schutthalden. Hier verlassen wir den Weg Nr. 224 und folgen auf der anderen Seite des Sattels einem unbezeichneten Weg. Dieser führt zuerst in einigen Kehren sehr steil abwärts, bevor der in einer langen Hangquerung sanft in das Val Popena hinab führt. Wir passieren die Schutthänge an der Nordwestseite des Pale di Misurina, der Pfad ist zwar etwas steil und geröllig, aber mit etwas Aufmerksamkeit gut zu gehen. Nach gut ¾ Std. kommt vom Tal der Weg 222 herauf. Da der Weg am Ende der Hangquerung teilweise etwas undeutlich wird, kann man über die relativ sanften Hänge, welche mit Geröll und Blockwerk durchsetzt sind auch zu dem Weg 222 im Tal absteigen (was wir getan haben). Fiesem folgt man dann nach links in einigen weiten Kehren hinauf zur Sella die Popena, 2214 m. Hier finden wir die Überreste der abgebrannten Popenahütte, an deren Ruine wir eine ausgedehnte Rast machen. Hier finden wir eine beeindruckende Berglandschaft, die Cristallogruppe aus einer ganz anderen Perspektive, besonders das Massiv der Pale di Popena ist hier aus einem völlig ungewöhnlichen Blickwinkel zu sehen. Da die Hütte abgebrannt ist, ist hier auch sehr wenig Betrieb.
Für den Rückweg bieten sich 2 Möglichkeiten an. Entweder gehen wir auf dem gleichem Weg zurück und kommen nach rund 2 Stunden wieder am Misurinasee an (was wir getan haben). Oder wir nehmen dem so genannten Popena-Rundweg. Dieser erfordert aber absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Es folgt nämlich kurz hinter der Hütte einem steile abfallenden Bergkamm, neben wachem es doch recht steil in die Tiefe geht. Nur ab Anfang ist der Weg etwas gesichert, danach verläuft er ohne Markierung und auch Sicherung. Hier sollte man individuell entscheiden, welche Rückroute man bevorzugt.

Ausgangspunkt Parkplatz am Misurinasee, kostenlos bei der Talstation des Sesselliftes
Dauer
ca. 3 1/2 Stunden
Anforderungen leichte bis mittelschwere Wanderung, teilweise schmale Pfad durch Geröll
Wegmarkierung Weg 224 zum Sella di Misurina, sonst unmarkiert, zum Schluß weg 222
Höhenunterschiede
Misurina 1752 m
Sella di Misurina 2149 m
Rifugio Popena 2214 m
Einkehrmöglichkeiten in Misurina
Besonderheiten
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